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Das Ohr schützen

 
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vergile
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Alter: 29
Anmeldungsdatum: 14.02.2006
Beiträge: 215
Wohnort: Berlin-Marzahn (neben dem Orwohaus ;-) )

BeitragVerfasst am: 18.01.2007 22:47    Titel: Das Ohr schützen Antworten mit Zitat

Abend!


Um die grundlegende Frage vorweg zu nehmen:
Wie schützt ihr euer Ohr?

Ich bin ja vorübergehend aufgrund einer Entzündung auf einem Ohr schwerhörig.
Und da man auf Bahnfahrten ja sonst nichts zu tun hat, kommt man schonmal ins Grübeln, wie leichtfertig man doch sein Gehör Gefahren aussetzt.
Und nicht zuletzt als Musiker ist das Ohr ein wichtiges Werkzeug, es ist ja quasi ein Organ, mit dem wir empfinden.

Im Grunde denke ich grade über verschiedenste Sachen nach, die so das Gehör betreffen, und habs mal zu einem Thread gebündelt...


Arrow Kopfhörer - Das die kleinen Ohrstöpsel schädlich sind, weiss ja nun jeder...aber wie schädlich sind sie wirklich? Ist das Umsteigen auf grosse Kopfhörer wirklich gesund, oder nur "etwas" gesünder? Ganz auf Musik unterwegs verzichten als "gehörrettende Maßnahme"?

Arrow Hören - Mal laute Musik hören is ja nicht schlimm? Silvester ist ja nur einmal im Jahr. Wie sehr belastet kurzzeitiges Lauthören wirklich unser Gehör? Macht ein Konzert die Woche unser Gehör kaputt. Und schützen und Ohrstöpsel wirklich, wenn wir vor dem Boxenturm stehen?

Arrow Vorsorge - Wie viele von euch gehen regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung beim HNO? Was erreicht man dadurch? Was kann der Arzt machen? Wie oft sollte man hingehen? Oder doch alles sinnlos?
Gefahr durch verschleppen von unentdeckten Krankheiten?

Arrow Heilung - 2 Jahre lang mit Ohrstöpseln täglich Laut gehört...und schon hört man schwächer. Was tun? Die Ohren heilen, oder ihnen helfen sich zu regenerieren, aber wie? Was kann ich medizinisch für mein Gehör tun? Was macht die Ernährung aus? Karotten fürs Auge, Äpfel fürs Ohr?

Arrow Training - wie kann ich mein Gehör stärken? Leisehörübungen, mit immer weiter sinkender Lautstärke, um das Ohr zu trainieren?
Gibt es "Training" für die "Hörmuskeln" ^^?

Arrow Alltag - Angst vor Lärmbelastung im Alltag? Wirken sich andere körperliche Belastungen auf den "Verfall" aus (Stress, Schlafmangel, etc)?
Worauf kann ich im normalen Leben achten, um mein Gehör zu schützen?


Oder ist das vielleicht doch alles nur übertrieben, und Paranoia?
Ich jedenfalls könnte mit dauerhaften Gehörschäden nicht so leicht umgehen...

Wer Informationen oder Antworten auf meine vielen Fragen hat, vielleicht selber fragen hat, oder vielleicht sogar eine Eigene Meinung zum Thema, ist herzlich eingeladen ^^
Welche Maßnahmen machen Sinn, und welche sind übertrieben bei der Erhaltung des Gehörs?

Ps: ich hab ja gesagt, ich hab ne Menge fragen ^^

mfg
Markus
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Stabacs
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Alter: 34
Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 969
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19.01.2007 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Vergile,

das ist mal eine echt interessante Frage.
Ich selbst hab mir ja auch schon sehr oft Gedanken gemacht, vor allem, da ich jedes mal nach Arbeit auf dem Bahnhof nen Zug bremsen hören darf. Wink

Heilung/Training des Ohres:

Vergiss es, dass Gehör funktioniert nicht wirklich über Muskulatur. Im Prinzip funktioniert das Hören grob vereinfacht über etwas Haut (Trommelfell), ein paar Knöchelchen (Amboss etc.) und den Haarzellen und dann dem Hörnerv.

Also was will man da trainieren? Man kann höchstens sein Bewusstsein für leise Töne schärfen und Vorsorge treffen, dass man sich nichts im Ohr kaputt macht.

Heilung ist dementsprechend auch kaum möglich, wenns dann doch mal passiert ist.

Denn wenn das Trommelfell kaputt ist, ist das in etwa wie bei nem Loch in der Snare, echt schwer zu flicken. Wenns natürlich nur ein winziges Loch ist, mag das noch möglich sein. Aber das ist dann echt selten der Fall.
Die Knöchelchen sind ja relativ robust, wenn die dir mal kaputt gehen, kannste dein Ohr wahrscheinlich eh schon vergessen weil der Rest dann höchst wahrscheinlich auch hinüber ist.
Nun ja, und die Haarzellen wachsen nicht nach, wenn sie erstmal tot sind, eben so wie Nervenzellen.

Haarzellen sterben im Laufe des Alterns ohnehin aus verschiedenen Gründen ab. Das kann dann mitunter zu Tinnitus und/oder Schwerhörigkeit führen. Mitunter kann es aber auch durch zu große Belastung durch hohe Schalldruckwirkung passieren. Tatsächlich ist es so, dass kurze, laute Töne (zum Beispiel ein Knallgeräusch) schädlicher sind, als längeranhaltende. Warum das so ist, kann ich dir aber auch nicht sagen.

Ein weiterer Grund für das Absterben der Haarzellen kann aber auch eine Sauerstoffunterversorgung im Ohr sein. Ursache dafür ist für gewöhnlich Arteriosklerose, das gleiche Ding, was auch Herzinfarkt und Schlaganfall verursacht. Also eine Verstopfung der Blutgefäße.
Diese tritt natürlich mit zu nehmenden Alter immer mehr auf, man verkalkt ja quasi mehr und mehr. Allerdings sind die Gefäße im Ohr auch zum Teil so winzig, dass man bereits mit 20 einen Tinnitus aus diesem Grund haben kann.

Vorbeugung:

Vorbeugen kann man das, indem man einen gesunden Lebensstil pflegt.
Also: Kein Rauchen, viel trinken, gesunde Ernährung, viel Eustress (z.B. Sport), wenig Distress (also auch öfters mal entspannen Wink ) etc. .
Was einem halt Ärzte und so empfehlen würden. ^^

Ansonsten ist es halt ratsam, immer einen Gehörschutz auf Konzerten zu tragen. Am besten einen speziell für Musiker angefertigten.
Der verändert dann auch die Wahrnehmung des Sounds nicht allzu sehr.
Und natürlich die tragbare Hifianlage (MP3Player^^) nicht zu laut zu drehen oder gleich drauf zu verzichten.

Fazit:
Im Endeffekt gilt: Man hat nur ein Gehör und das kommt auch nie wieder.
(Außer man glaubt an die Wiedergeburt... wenn man Glück hat wird man nicht taub wieder geboren Wink )
Also unbedingt drauf aufpassen.

Bis dann,
Stabacs
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"Musik, das Geräusch, das denkt" (Victor Hugo)

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Gun_Dalf
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 574
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19.01.2007 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Leute,

Ja Stabacs hat ja schon sehr viel dazu geschrieben.
Ich kann eigentlich nicht mehr viel dazu sagen, ausser dass ich auch selber feststelle, dass es sehr wichtig ist seine Ohren zu schützen.
Ich hab auch im Haus der Musik in Wien bei einem Gehörtest festgestellt, dass ich schon einen wesentlich geringeren Frequenzumfang höre als andere Leute.
Ich hab ja jetzt auch schon vernünftige Kopfhörer (nicht diese winzigen zum reinstecken) gekauft.....da mir wirklich nach langem Hören mit diesen kleinen Teilen teilweise die Ohren wehtaten.
Allerdings mag ich es auch einfach laute Musik zu hören, da es bei manchen Musikrichtungen wirklich was anderes ist die Musik leise oder laut zu hören.
Schätze da muss man für sich selbst Kompromisse schließen und sich überlegen was einem wichtiger ist.
Ich hoffe ich werd mein Gehör noch eine Weile behalten können. Wink

Ach ja und ich wünsch dir gute Besserung Vergile und hoffe du bist gut nach Hause gekommen.

Schöne Grüße, Gun_DAlf
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Das Leben ist ein Karneval.
Es ist leichter singend zu sein.
Ohohoooooo.......

Was hört ihr so?
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Damit ihr auch allet wisst XD
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FU-Fighter
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Beiträge: 458
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BeitragVerfasst am: 22.01.2007 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Feunde des funktionierenden Gehörs.

hier ist der FuFi


Das Phänomen, dass einem nach langem hören mit diesne kleinen Ohrsteckern die Ohren hab ich unter zahlreichen Selbststudien auch bei mir festgestellt.

Hab mich jetzt dafür entschieden, den mp3-Player einfach leiser zu stellen.
Nach meiner Meinung kann man die Musik mit Ohrsteckern leise viel besser genießen. Klingt zwar nicht schlüssig, ist aber, wenns nach mir geht, so.
Grund dafür ist die mindere Qualität dieser Ohrstecker.
Da spielt der Preis nur eine unterteilende Rolle, denn ich glaube, dass bis zu einem Preis bis 25/30 € solche Dinger alle eine vergleichbare Qualität haben. Man wird mit den Ohrsteckern nie einen schönen Raumklang haben, außerdem sind sie für größere Lautstärken völlig ungeeignet und sehr Gefährlich fürs Gehör.

Mist, bin vom Thema abgewichen. Um auf die Sache mit dem Genießen zurück zu kommen. Bei mir ist es so, dass ich mich irgendwie viel besser auf Dinge im Hintergrund konzentrieren kann, bzw. mich zwangsläufig auf diese Dinge konzentriere, wenn mir meine Vordergrundeinflüsse (gibts das Wort?) zu extrem werden.
Sa heißt so viel wie, wenn ich meine Musik leiser höre und nebenbei Fahrrad fahre oder jogge oder spazieren gehe, ich mich viel besser auf die Musik konzentrieren kann, als wenn ich meinen mp3-Player bis Schmerzgrenze aufdrehe, weil ich mich dann nicht mehr auf die Musi konzentriere, sondern versuche, mich abzuleneken.

Das mag jetzt ein bissel komisch klingen, ist aber leider so. Außerdem passiert es eher im Hintergrund, hab mir da selber auch noch nie wirklich Gedanken drüber gemacht,

Also, schont eure Ohren,


euer FuFi
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tatwanasi
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Beiträge: 834
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BeitragVerfasst am: 23.01.2007 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ahoi!

Da ich gestern erst beim Arzt war und mein Ohr begutachtet wurde kann ich natürlich auch n bissl mitreden Wink Generell würde ich von Ohrstöpseln abraten und eher zu "richtigen" Kopfhörern raten. Es kommt natürlich immer auf die Nutzung an, aber wenn ich in der S-Bahn sitze und jemand der 2 Abteile weitersitzt mit Stöpseln so laut hört das ich den Song erkenne und mitsingen kann, dann ist das schon heikel.

Je lauter man Musik hört, desto schneller ermüden die Härchen im Ohr. Wenn man also aufmerksam und lange Musik hören will, dann sollte man von vornherein schonmal leise drehen.

Einen Hörschaden zu heilen ist meines Wissens nach nicht möglich. Deshalb sollte man gut drauf aufpassen. Bandproben und Konzerte ohne Ohrstöpsel sind also tabu. Da die Empfindlichkeit für hohe Frequenzen im Alter eh abnimmt und unsere Großeltern auch ohne viel Stress, Livekonzerte, Handys und MP3 Player in den Genuß eines Hörgerätes kommen bin ich persönlich wirklich Vorsichtig geworden.

Und jetzt noch Tattis Geheimtrick: immer ne Mütze nach dem Schwimmen tragen, dann bekommt man keinen Zug und die Ohren bleiben heil Very Happy

Zu dem Rest äußer ich mich später nochmal.
Süße Grüße

Tatti
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Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
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