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Songwriter

 
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Stabacs
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Alter: 34
Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 969
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.02.2006 14:06    Titel: Songwriter Antworten mit Zitat

Hiho,

würd gern mal wissen, welche Lieder ihr Songwriting-mäßig am ausgetüfteltsten findet, und warum.

Also damit mein ich insbesondere den Aufbau der Lieder und wie die einzelnen Parts aufgebaut sind.

Also ich find da persönlich gerad Santana sehr interessant. Black Magic Woman zum Beispiel ist so aufgebaut, dass zunächst (wie bei vielen älteren Santana-Liedern) ein ewig langes Intro kommt, gefolgt von einem B-Teil, dann abwechselnd Strophe und Gitarrenchorus und zum Schluss nochmal ein ellenlanges Outro.

Oder auch Samba Pa Ti, da wurde die Strophe (oder das Intro?) gleich mal weggelassen Wink

Also, ich freu mich auf eure Antworten,

bis denn dann, Stabacs
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"Musik, das Geräusch, das denkt" (Victor Hugo)

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Matrix-Spucky
Mitglied
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Alter: 32
Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 42
Wohnort: Berlin (Ost)

BeitragVerfasst am: 14.02.2006 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Auch hiho!

Also Songwriting-mäßig sind für mich Dream Theater die absoluten Götter. Am genialsten fand ich den Titel "Endless Sacrifice" vom 2003er Album "Train of Thought". Dream Theater sind einfach deshalb so brilliant, weil man auf den ersten Blick denkt: Das ist doch einfach nur krank! Ein 4/4-Takt ist bei denen ja schon fast ein Frevel.
Besagter Titel "Endless Sacrifice" zeichnet sich z.B. auch dadurch aus, dass er über lange Zeit gerade Takte suggeriert. Wenn man sich dann mal versucht, das ganze zu notieren fragt man sich oftmals nur, wie man sowas überhaupt spielen kann. Tatsächlich gibt es in dem Titel aber immerhin einen eingängigen Refrain im 4/4-Takt. So richtig interessant wird es nach etwa 5 Minuten. Bis dahin besteht der Titel ja nur aus nem getragenen Intro mit eingängigem Refrain wie gesagt. Aber was dann kommt ist meiner Meinung nach einfach nur göttlich!
Generell finde ich das Beeindruckende an Dream Theater, dass es der Band gelingt, mit teilweise echt kranken musikalischen Mitteln und ständich wechselnden Taktarten zwischen 5/8, 7/8, 12/8, 5/4, 6/4, und anderen trotzdem das Gefühl der Harmonie zu erzeugen.

Eine wahre Herausforderung (besonders für den Schlagzeuger) ist übrigens noch mehr der nächste Titel auf dem Album. "Honor Thy Father" nennt er sich. Charakteristisch sind wohl auch hier die meist ruhigen (fast besinnlichen) Gesangsteile, gepaart mit darauf folgenden harten Gitarrenklängen und einem Schlagzeuger, der sich manchmal schon fast überschlägt. Dann kommt auch immer wieder ein eingängiger, fast refrain-förmiger Teil, gefolgt von einem nun schreienden Sänger, der doch langsam ziemlich abgeht... Synthesizer. Zwischendurch verwirrende Gespräche und dann wieder Instrumentalsolos. Die nun folgenden 3 Minuten halte ich für eine wahre musikalische Meisterleistung. Alle eingesetzten Instrumente stehen in einer solchen Harmonie zueinander. Und jeder kommt mit einem Solo auf seine Kosten. Dann fügt sich alles zusammen zu einem finalen Gesangs-/Instrumentalteil. In dieser letzten Minute wird nocheinmal fast alles gebracht, was der Titel so an Motivik zu bieten hatte. Auf Untermotive wird allerdings diesmal verzichtet.

Bye bye!
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Der Weg ist das Ziel... >M<
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Der Russe
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Alter: 40
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 11
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.02.2006 00:37    Titel: Das interessiert mich dann aber doch mal. (Texas) Antworten mit Zitat

Schwer zu sagen nach welchen Kriterien man hier das Songwriting als gelungen bewertet. Ich habe den Eindruck, dass es grundsätzlich statische und dynamische Songs gibt, wobei mich zweitere sehr viel stärker anziehen.
Mit statisch meine ich, dass ein bestimmtes Lebensgefühl von Anfang bis Ende ausgedrückt wird. Beispiele: Scooter: Endless Summer und ... don't let me get started on this one. Ist fast alles, was man so im Radio vorgesetzt bekommt.
Bei nem dynamischen Song wirst du Zeuge einer Entwicklung. Das geht von laut/leise Dynamiken a la Korn, bis hin zu orchestrierten Epen a la Dream Theater. Verkauft sich meistens sehr viel schlechter, weil nicht als Hintergrundmusik hörbar. Aber für den engagierten Hörer viel lohnender.

Du identifizierst dich mit einem bestimmten Zustand, den die Musik vermittelt und wirst dann durch die Musik auf ein neues Level geführt. Genug geschwafelt.
Einer der geilsten dynamischen Songs die ich kenne, ist "Starless" von King Crimson. Logischerweie aus den 70gern, der großen Zeit bewußtseinserweiternder Musik, gelt? Weil genau das macht solche Musik mit dir. Sie nimmt dich an der Hand und zeigt dir, wie du fühlen kannst jenseits der alltäglichen sozialen Interaktionen, in die wir alle so erträglich verwickelt sind.
Peace and Ljubov

P.S.: Was haltet ihr davon?
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Gun_Dalf
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Beiträge: 574
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BeitragVerfasst am: 24.02.2006 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Leute,

Ich find "anders als" von Tagtraum sehr geil gemacht.
Das is zwar das einzige Lied von ihnen gut finde aber dafür richtig gut.
Als erstes find ich den Rhythmus der Gitarre in Kombination mit dem Schlagzeug richtig geil und der Part der immer vor dem Refrain kommt wo nur der Bass spielt ist einfach mal richtig genial.
Is zwar Punk aber dieser Song ist meiner Meinung nach mit keinem anderen Punklied vergleichbar.
Ansonsten würd ich wie Spucky auch sagen Dreamtheater haut schon ziemlich rein.Vor allem wegen der abgefreakten Taktarten.
Jo dann würd ich eigentlich System of a down noch nennen denn die ham ja mit ihren Liedern schon fast ne neue Musikrichtung gegründet.
Durch die Kombination aller möglicher Musikrichtungen.
Und zum Schluss würd ich in Sachen Gesang noch das neue Lied:
"wir werden alle..." von Knorkator dazuzählen, denn in dem Lied entstehen die Reime irgendwie an allen möglichen Stellen nur nicht da wo man es erwartet.Der ganze Gesang geht irgendwie gegen den Rhythmus und die setzte hören mitten im Riff auf und neue fangen an.
Jedenfalls klingt das halt mal n bisschen spezieller und net so langweilig.
Und deswegen ist das Lied auch sehr geil Wink

Ok das wars erstma
mfg: Gun_DAlf
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Was hört ihr so?
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FU-Fighter
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Beiträge: 458
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BeitragVerfasst am: 18.01.2007 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hiho Diggedi,

hier der FuFi


Also, ich weiß nicht, wie oft ich's schon gesagt hab, aber wer gute Lyrics will, muss Dorfdisko hören. Versprochen.
Ein spezielles Lied kann ich euch leider nicht nennen, aner ich weiß, dass jedes das NIveau eines DeutschLeistungskurslers mit 15 Punkten im Fach.

Oder wer auch noch ziemlich gute Lyrics hat, ist Finkenauer, aber ich find seine Art, das rüberzubringen, nicht so toll. Ist wohl Ansichtssache.

So, das wars von mir,


euer FuFi
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vergile
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Beiträge: 215
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BeitragVerfasst am: 18.01.2007 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

hi!

Joa, ich schliess mich hier einfach mal dem Matrix-Spucky an, und allen anderen, die ebenfalls Dream Theater genannt haben.
Ich hätte als Songbeispiel "change of seasons" angeführt.
Der Song geht ca. 24 Minuten, und besteht im Grunde aus mehreren zusammenhängenden einzelnen Songs.
Im Grunde wird also eine Geschichte erzählt, die sich über verschiedene emotionale und damit musikalische Stadien erstreckt.

Im Grunde denke ich, dass (jedenfalls für mich) im Progressive Rock/Metal die perfekte Form des Songwritings schon erreicht wurde.
Speziell Dream Theater befindet sich technisch auf einen unglaublich hohem Niveau.
Man findet komplizierte Polyrhythmen, verschachtelte Taktwechsel, komplizierte Harmoniefolgen, Anspruchsvolle Soli und Läufe, schräge und ungewohnte Zusammenhänge, eine gesunde Auswahl an Geräuschen und Synthi-Sounds und ein unglaubliches Bandzusammenspiel...und das alles auf den Punkt.
ABER:
All diese Sachen sind ja im Grunde nur Stilmittel, daher Möglichkeiten etwas in Musik zu Übersetzen. Und hier liegt der Punkt, an dem Dream Theater meiner Meinung nach von keiner anderen Band getoppt wird, und der das Songwriting (wieder meiner Meinung nach) ausmacht:
Es hat alles seinen musikalischen Zusammenhang.
Man kann die schnellsten Riffs mit unglaublich komplizierten Rhythmen spielen, und trotzdem unglaublich...naja, ihr wisst schon klingen.
Mike Portnoy spielt nicht einfach irgendwelche komplizierten Rhythmen, um zu zeigen, wie gut er ist, sondern weil es einfach das aussagt, was ein 4/4 Takt nicht oder nur verwaschen "Übersetzen" könnte.

Also trifft hier unglaubliche Virtuosität (von jedem Instrument) zusammen,
und stellt sich in den Hintergrund, macht die Instrumentalkunst sozusagen zum Sklaven des Songs. Wenn man sich 24 Minuten lang "Change of Seasons" anhört, dann ergibt einfach alles einen Sinn:
Das eigene empfinden, dass ja relativ unvoreingenommen auf ein Stück Musik trifft, entwickelt sich mit dem Song...und je öfter man es hört, destso tiefer dringt man da rein...achja, ausserdem ist der Songtext genial ^^
Ich könnte noch ewig so weiterlabern...aber ich denke, ihr wisst, was ich meine. ^^

...hört euch den Song einfach an!

mfg
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Stabacs
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BeitragVerfasst am: 19.01.2007 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Leute,

also ich hab mich möglicherweise mit meiner (im übrigen sehr alten ^^) Frage etwas schwammig ausgedrückt. Es ging mir ja vor allem um den Aufbau der Songs an sich.

In diesem Zusammenhang find ich Mogwai recht interessant, auch wenn ich sie meist nur durch meinen Mitbewohner zu hören krieg.
Da gibt es zum Beispiel ein Lied, dass geht so etwa 2 Minuten...und dann kommt ein 6 Minuten Schrammel+1000Effektgeräte+Feedback- Outro.
Ich glaube, bei ihnen ist es ohnehin schwer, einzelne Abschnitte ausfindig zu machen.

In dem Song "Friend Of The Night" zum Beispiel wird zuerst ein Thema präsentiert, diesem dann nach und nach weitere Stimmen hinzugefügt, dann das Thema varriiert. Dann kommt der Refrain...
Und dann wird wieder das Hauptthema varriiert.
Oder doch wieder der Refrain?^^
So oder so findet auch bis zum Schluss eine Steigerung im Song statt, das heißt die Dynamik und nach und nach kommen Schlagzeug, Bass und E-Gitarre dazu und geben der sehr ruhigen Klavierstimme einen druckvollen Hintergrund.

Also dann bis denne,
Stabacs
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Gun_Dalf
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BeitragVerfasst am: 19.01.2007 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Hier könnte man auch die Guano Apes mal nennen, die es ja leider auch nicht mehr gibt.
Sie schaffen es auch auf eine musikalisch sehr professionelle Weise sehr viele Musikrichtungen und Stilelemente in ihren Liedern zu vereinen.
Am besten mal selber anhören wer sie noch nicht kennt.
Dann kann ich natürlich auch hier nochmal Porcupine Tree erwähnen.
Das ist wirklich sehr schöne Musik.
Mit viel, viel Abwechslung.
Verrückten Taktkombinationen.
Sehr schönen Effekten und vorallem einem sehr gutem und passendem Gesang.

Soweit erstmal wieder von mir.
Mfg Gun_DAlf
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BeitragVerfasst am: 20.01.2007 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hiho Leute,

hier ist der FuFi


Da ich Stabacs ja bereits empfahl, Nothing Else Matters nachzuspielen, fand ich, dass man dieses Lied wunderbar in seine Einzelteile aufsplitten kann.

Der Beginn ist ja dieses wunderbare einminütige Intro, gespielt von nur einer, bzw. am Ende von zwei Akusitkgitarren.

Dann setzt der Gesang ein, es geht aber ruhig weiter...
1. Strophe, der Bass und das Schlagzeug setzt ein, das Stück wird etwas lauter, bleibt aber trotzdem noch relativ ruhig, das zieht sieht sich hin, wird bis zum Refrain kontinuierlich lauter, im Refrain setzen dann leise E-Gitarren ein.
Zweite Strophe, wieder ruhig, dann kommt der nächste Refrain, stärkere E-Gitarrenpräsens, danach Akustikgitarrensolo.

Ruhig weiter mit der nächsten Strophe, Streicher tauchen auf.
Lauter Refrain, danach eines der geilsten Soli aller Zeiten, mit E-Gitarren Unterstützung im Hintergrund.

Dann nochmals Gesang und akustischer Fade-Out, indem das Intro wiederholt wird...


So, ich hoffe, das war detailliert genug Wink


euer FuFi
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