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Viel Geld für heiße Luft ...

 
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Rayco
Site Admin


Alter: 59
Anmeldungsdatum: 06.10.2005
Beiträge: 158
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09.10.2010 13:11    Titel: Viel Geld für heiße Luft ... Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass habe ich mich entschlossen diesen Thread zu eröffnen.

Exclamation Vorab: in diesem Thread stelle ich mich eindeutig und unmissverständlich auf die Seite der zahlenden Schüler und auf die Seite aller Trainer, die ihren Job fundiert und verantwortungsvoll tun.

Hintergrund ist die Tatsache, dass wir immer mehr Schüler bekommen, die vorher zum Teil bis zu 6 Jahre "Unterricht" im Fach Plektrumgitarre oder E-Bass bekommen haben und deren Fähigkeiten und Fertigkeiten nach dieser Zeit vergleichbar mit denen eines autodidaktischen Anfängers sind ... wohlgemerkt nach 6 Jahren teuer bezahltem Unterricht. Rudimentäre praktische Fertigkeiten, so gut wie keine theoretischen Kenntnisse. Das macht erstens ca. den Preis eines Kleinwagens aus, den diese Schüler dafür ausgegeben haben und zweitens wirft es, zumindest bei mir, die Frage auf: "Woran liegt das?"

Sicher könnte man es sich leicht machen und den schwarzen Peter den "dummen, faulen und untalentierten" Schülern zuschieben. Schließlich müssten diese ja "üben" und wenn sie das nicht tun und ständig andere Prioritäten haben, dann kann ja auch nichts dabei rauskommen. Und sicher hat jede Medaille auch zwei Seiten und ein Schüler der den Lehrer wechselt, erzählt zuweilen auch mal nicht nur Gutes über den bisherigen.

Was auffiel war allerdings, dass die Frage nach einem nachvollziehbaren und aufbauenden Konzept von der überwiegenden Mehrzahl der Schüler und deren bisherigen Lehrer mit Achselzucken beantwortet wurde.

Einige Lehrer berichtet, dass sie hauptsächlich auf die Wünsche der Schüler eingehen (schließlich will man sie ja nicht verlieren), mit ihnen Songs nach TABs erarbeiten und dass man nach Büchern vom Schlage der Bücher "RML-Handwerk Plektrumgitarre - Der solide Weg zum Profi", "RML-Handwerk E-Bass - Der solide Weg zum Profi" oder ähnlicher Lehrwerke nach ihrer Auffassung nicht unterrichten könne, da ja die meisten E-Gitarren- oder E-Bass-Schüler keine Noten lernen wollen.

Wohlgemerkt Aussagen von Leuten, die sich auf die Fahne schreiben Musiklehrer zu sein und in dieser Branche nachhaltig am Zahlungsverkehr teilnehmen!!!

Zum Verständnis:

Zunächst mal geht es hier nicht vorrangig darum, "nach Noten" spielen zu lernen, sondern um ein Konzept, Menschen gesamtmusikalisch fundiert auszubilden. Ein Gegenwert, den sie für viel sauer verdientes Geld verlangen können, wenn sie sich in die Hand eines Trainers begeben. Noten lesen zu können macht dabei den geringsten Teil aus, ist - nebenbei gesagt -total einfach, mit der richtigen Methode in Nullkommanix zu erlernen und erleichtert alle anderen Bereiche um ein Vielfaches.

(Tatsache ist übrigens, dass die "Aktie Grau", die "Aktie Rotbraun", ihre bunten Schwestern und das RML-Konzept auf dem Vormarsch sind, und zwar unaufhaltsam in ganz Deutschland und mittlerweile auch in Österreich.)

Aber (und das ist das große ABER):

Für's "Fingerbewegen nach Zahlen" und Unterricht a la "Ich zeig dir mal was, spiel mal nach" braucht man heutzutage kein Geld mehr auszugeben, denn so was bekommt man mittlerweile an jeder Ecke oder im Internet kostenlos ... bei YouTube sogar in Bild und Ton ... von den unterschiedlichsten Leuten und in teilweise sogar recht guter didaktischer Qualität. Wenn ein Lehrer jedoch bis zu 120,-€ im Monat für einen Unterricht verlangt, sollte sich diese Ausbildung in meinen Augen auch zu 120% von dem unterscheiden, was der Schüler wie gesagt kostenlos an jeder Ecke beim Kumpel oder im Internet bei YouTube bekommen kann.

Dies ist leider, zumindest in den Fächern Plektrumgitarre (E-Gitarre) und E-Bass, nach wie vor viel zu oft nicht der Fall.

Leider geht das Konzept, mit ein paar Licks und Tricks den erfahrenen Lehrer zu mimen und sich heiße Luft teuer bezahlen zu lassen, heute immer noch viel zu oft auf. Ein neuer Schüler kann halt nicht einschätzen, ob der, der da so toll spielt, nur Blendwerk von sich gibt oder letztendlich auch ein guter Trainer mit einem ausgereiften Konzept in der Hinterhand ist. In den seltensten Fällen wird leider auch nach der musikalischen Ausbildung und verlässlichen musikpädagogischen Referenzen gefragt. Eine Liste der Bands, in denen der zukünftige Lehrer schon gespielt hat, reicht oft aus, um den zukünftigen Schüler zu beeindrucken, sagt jedoch nicht zwingend etwas über dessen Qualität als fundiert ausgebildeter Musiker und Pädagoge aus und sollte daher eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Warum fällt das nicht früher auf?

Nun könnte man sich schon fragen: "Warum bleibt ein Schüler dann so lange bei einem konzeptlosen Lehrer, bei dem er etwas bekommt, was er auch kostenlos haben kann." Antwort: "Weil viele Schüler gerade zu Anfang nicht einschätzen können, wie viel Substanz hinter dem steckt, was sie vermittelt bekommen. Sie wissen nicht, wie ein Konzept aussehen muss und sind dankbar für jeden Tipp um ihr geliebtes Instrument spielen zu lernen. Mit der Zeit entsteht eine persönliche Bindung zum Lehrer, die es dem Schüler oft sehr schwer macht, sich anderweitig zu orientieren - man will ja den Lehrer nicht verletzen. Also bezahlt er letztendlich für eine persönliche Bindung, die zweifelsohne eine wichtige Basis für einen fruchtbaren Unterricht ist, aber nicht dessen Hauptgegenstand.

Interessant ist übrigens das Phänomen, dass die oben erwähnten "dummen, untalentierten und faulen" Schüler nach 3-4 Monaten RML-Ausbildung und der richtigen Motivation durch autorisierte RML-Trainer ausnahmslos Resultate lieferten, die eine grundlegend andere Sprache sprechen: Hochmotiviert gehen sie nun einen Weg, der klar definiert ist und von dem sie wissen, wo er sie hinführt. (Licks, Tricks und mentales Training dank der RML-Strategie übrigens inklusive).

Meine Meinung: „Entscheidend für den Weg, den ein Schüler bereit ist zu gehen, ist immer dessen Motivation, geweckt durch einen Trainer der es vermag, ihm Perspektiven aufzuzeigen. Dann geht er jeden Weg ... leider auch oft den in die Sackgasse. Deshalb liegt es in der Verantwortung der Trainer, ihren Schülern für das Geld, das sie bezahlen auch qualitativ hochwertige Ware zu liefern, und sich nicht darauf zu berufen, dass ein Unterrichtsvertrag ein Dienstvertrag und kein Werksvertrag ist.

Exclamation Wem also ein Unterricht a la „Hier hast du ein paar Tabs und Tricks für teuer Geld“ nicht mehr reicht und wer mehr will, der ist reif für eine fundierte Ausbildung mit einem ausgereiften Konzept.

Erfragt dies vorher und vergewissert euch, dass ihr etwas geboten bekommt, was ihr nicht auch kostenlos haben könnt. Ihr spart euch ´ne Menge Geld und vor allem Zeit.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, dem empfehle ich, sich über das RML-Konzept zu informieren und ggf. einen autorisierten RML-Trainer in seiner Nähe (mittlerweile in vielen Orten Deutschlands anzutreffen*), zu erfragen unter 030 / 99 40 31 78.

Näheres über das RML-Konzept erfahrt ihr auf:

www.rml-zentrale.de

Liebe Grüße Smile

Rayco

* Orte, in denen die RML-Lehrwerke bereits im Einsatz sind (Auszug):

Berlin, Paderborn, Mannheim, Hannover, Ludwigsburg, Köln, Neusiedl am See (Österreich), Rottweil, Hameln, Graz (Österreich), Kaiserslautern, Augsburg, Stuttgart, Weßling, Troisdorf, Waldfischbach, Sottrum, Hirschbach,Marbach, Erkrath, Mühltal, Quierschied, Marbach, Hessisch Lichtenau, Friedberg, Überlingen, Kempen, Raaba, Stolberg, Ladenburg, Günzburg, Wennigsen, Alsenz, Leverkusen, Uttwil (Schweiz), Mainz-Kastel ... u.v.a.

p.s. über ein reges Pro und Contra von Schülern die sich betroffen fühlen oder Lehrern, die der gleichen oder anderer Meinung sind, würde ich mich freuen.
_________________
Wenn sich ein Riese den Kopf stößt,
freuen sich die Zwerge.
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Gun_Dalf
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 574
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12.10.2010 01:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rayco,
Hallo liebes Forum,

Ich kann dem nur 100% zustimmen.
Wer sich Lehrer schimpft soll auch Lehrer sein und nicht wandelndes Youtubetutorial.
Ich hatte inzwischen bei 4 Gitarrenlehrern und 2 Klavierlehrern Unterricht und kann nur eins sagen. Es gibt Unterricht, der wirklich gar nichts bringt.
GAR NICHTS!
Für den kann man sich das gute Geld schlicht und einfach sparen.
Ein Lehrer (den ich jetzt nicht erwähnen möchte) sagte mal (sinngemäß) folgendes zu mir als ich fragte was ich als Hausaufgabe machen soll.
"Naja *hust*, bei den älteren Schülern mach ich sowas eigentlich nicht mehr so. Die sind ja alt genug um selbst zu wissen, was sie machen"
Bitte was? Ein Schüler ist nicht Schüler um selbst zu wissen, was er macht, ja nichtmal um selbst bestimmen zu dürfen was er macht.
Ok, man sucht sich das Instrument aus, was man spielen möchte aber das hat es dann bitte auch schon gewesen zu sein.
Normalerweise hat der Schüler ein Ziel und fragt nach dem Weg.
Es bringt nichts dem Schüler nur bestimmte Orte auf dem Weg zu zeigen aber nicht, wie er hinkommt. Oder um es mal musikalisch auszudrücken.
Was bringt es mir, wenn ich Tapping, Stringsurfing und Speedpicking lerne ohne eine Tonleiter spielen zu können.
Oder um es nochmal anders auszudrücken:
Es gibt ja dieses Sprichwort. Schenke jemandem einen Fisch und er hat einen Tag zu essen. Zeige ihm wie man fischt und er hat ein Leben lang zu essen. Ich bin mir sicher, dass ich auch wenn ich bei Rayco vielleicht irgendwann keinen Unterricht mehr habe im Bereich Rock niemals an irgendwelche Grenzen stoßen werde, weil ich theoretisch mit dem Gelernten jeden Song spielen kann und dafür bin ich sehr sehr dankbar.
Ich denke mal Rayco nannte sein Buch nicht umsonst "der solide Weg zum Profi" Ich hatte bisher keinen besseren Unterricht (ja noch nichtmal ansatzweise) und hoffe, dass ich einmal genauso unterrichten kann.

Schöne Grüße, der Gun_DAlf
_________________
Das Leben ist ein Karneval.
Es ist leichter singend zu sein.
Ohohoooooo.......

Was hört ihr so?
http://www.lastfm.de/user/Flad_NuG

Damit ihr auch allet wisst XD
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